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Warum Computer Videos sehen – Frieda 23 Science

In den unterschiedlichsten Kontexten werden heute Videodaten erzeugt. Das Spektrum reicht von Überwachungskameras über die Aufzeichnung wissenschaftlicher Experimente bis hin zur Dokumentation des eigenen Lebens per Smartphone oder professionell produzierte Lehrfilme, Werbefilme oder Kinofilme.


Die inhaltliche Erschließung dieser Filme, also die Verschlagwortung nach Genre oder Bildinhalt, musste bislang sehr zeitaufwändig von Menschen vorgenommen werden. Über neue Computerverfahren, speziell den Methoden des Maschinellen Lernens, kann diese Aufgabe nun dem Computer übertragen werden.

In der Veranstaltung erläutern Dr. Birger Lantow (Institut für Informatik der Universität Rostock) und Prof. Uwe Freiherr von Lukas (Fraunhofer IGD) mit welchen Verfahren die Informatik den Computer das Sehen beibringt und welche Rolle die künstliche Intelligenz dabei spielt.

Torsten Gebert (Gebert & Partner Consultants) beleuchtet das Thema aus Sicht der Wirtschaft und verdeutlicht, welche neuen Geschäftsmodelle möglich werden und wie Unternehmen sich derartige Techniken zu Nutze machen können.

Prof. Dr. Roland Rosenstock (Lehrstuhlinhaber für Praktische Theologie Religionspädagogik / Medienpädagogik der Universität Greifswald) wird in seinem Impulsvortrag auch die möglichen Nachteile und Risiken für den Bürger bzw. die Gesellschaft aufzeigen.

In einer anschließenden Podiumsrunde hat auch das Publikum die Gelegenheit, sich an der Diskussion zur Frage „Warum Computer Videos sehen“ aktiv einzubringen.

 

Die KARO gAG als Betreiber des Kunst und Medienzentrums FRIEDA 23 plant mit dem Jahr 2018 eine Veranstaltungsreihe, in der sich Rostocker Forscher aus dem Bereich der Informatik und Medienwissenschaften gemeinsam mit Anwendern, Medienrechtlern, Medienethikern und Medienpolitikern einem interessierten Publikum stellen.

Partner der Veranstaltungsreihe sind das Fraunhofer – Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, die Universität Rostock/FB Informatik sowie der Verein Rostock denkt 365.

Das Format orientiert sich an den bekannten Slam-Formaten, geht jedoch inhaltlich darüber hinaus. Ersten dadurch, dass das Thema des Abends aus verschiedenen Positionen (Forschung, Anwendung, Kritik) in den drei Vorträgen betrachtet wird.

Zweitens, durch eine offenen Diskussion des Publikums mit den Referenten unter sach-kundiger Moderation