FRIEDA 23 ist Freiraum für junge Kunst

Ein Teil der Fassade an der Nordseite der FRIEDA 23 wird in dieser Woche künstlerisch gestaltet durch Louis Rohmer, einen ehemaligen Vorstudenten der Kunst.Schule.Rostock. Inzwischen studiert er Kommunikationsdesign an der Burg Giebichenstein in Halle (Saale).

Mit der Fläche für die freie Gestaltung erhält der Nachwuchskünstler aus Rostock die Möglichkeit, eine großflächige Arbeit an einer öffentlich sichtbaren Stelle zu verwirklichen. Die Hansestadt Rostock und das Land MV fördern mit dem Projekt Technologiezentrum Kultur Materialkosten für Ausstellungen und Arbeiten von Nachwuchskünstler*innen im Umfeld der FRIEDA 23. Zum Anspruch des Hauses gehört es, gerade bei jungen Künstler*innen für ein angemessenes Honorar aufzukommen, das in diesem Fall durch Spenden an die KARO gAG eingeworben wird. Damit zeigt die Institution, dass die Grundlage für hochwertige künstlerische Arbeit nicht im bloßen Gesehen-werden liegt, sondern auch wirtschaftliche Voraussetzungen braucht.

Das Fassaden-Projekt steht im Dialog mit der aktuellen Ausstellung GALERIE20_SALON im Foyer der FRIEDA 23. Sie zeigt Arbeiten junger Künstler*innen, die bereits einen Teil ihres Weges mit und in der FRIEDA 23 gegangen sind.