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Power von der Eastside! Material gesucht für die Ausstellung über das Jugendradio DT64

Original-Grafik zur Ausstellung „Power von der Eastside! – Das Jugendradio und seine Bewegung“ Ó Schwarwel

„Power von der Eastside!“ war der selbstbewusste Slogan-Jingle des Jugendradios DT64, des coolsten Mediums im Osten. Dem Sender, seinen Macherinnen und Machern und dem kreativen Protest gegen die Schließung widmet sich die gleichnamige Ausstellung, die die Heinrich-Böll-Stiftung MV zusammen mit dem institut für neue medien, Radio LOHRO, li.wu, Kunstschule und PopKW ab 5. November 2022 in Rostock, in der FRIEDA 23 (Friedrichstraße 23) zeigen.

Um die einzigartige Protestbewegung auch im Norden dokumentieren zu können, sucht die Heinrich-Böll-Stiftung MV noch nach zusätzlichem Material. Ob Fotos, Videos, Presse-Berichte, Devotionalien oder gar noch erhaltene Demo-Plakate, alles ist willkommen. Bitte und gern direkt an post@boell-mv.de oder per Post an Heinrich-Böll-Stiftung MV, Friedrichstraße 23, 18057 Rostock. Power von der Eastside! Material gesucht für die Ausstellung über das Jugendradio DT64 weiterlesen

LICHTENHAGEN 92 – Fotografien von Thomas Häntzschel und Frank Hormann

Ausstellung in der FRIEDA 23
vom 22. – 28. August 2022, täglich 17.30 – 21:30 Uhr im FRIEDA-Studio

Die beiden Rostocker Fotografen Thomas Häntzschel und Frank Hormann, die seit 1991 gemeinsam die „fotoagentur nordlicht“ betreiben, gehörten zu den ersten Journalisten, die in den Nächten der ausländerfeindlichen Krawalle vom 22. bis 26. August 1992 vor Ort die Ereignisse dokumentierten. Ihre im Auftrag der Associated Press (AP) entstandenen Fotos wurden in diesen Tagen weltweit gedruckt und illustrierten die Zeitungsmeldungen, die Rostock über Nacht den Ruf einer ausländerfeindlichen Stadt einbrachten.
 In der Ausstellung im FRIEDA-Studio der FRIEDA 23 zeigen die Fotografen Bilder aus ihrem Archiv, die ausschnitthaft die Atmosphäre dieser Tage vermitteln, ohne dabei eine vollständige Chronologie der Ereignisse abzubilden.

Die SOLOSHOW wird mit Unterstützung der Stadtwerken Rostock AG realisiert.

Die Besichtigung der Ausstellung zu anderen Tageszeiten ist möglich
auf Anfrage unter soloshow@frieda23.de

Eröffnung mit Thomas Häntzschel: Mittwoch 24.08. um 19 Uhr, Eintritt frei

Zum internationalen Tag des Lichts am 16. Mai: Künstlerische Intervention von Jonas Christiansen in der FRIEDA 23

Am internationalen Tag des Lichts kommt das Skizzenbuch der Illustrade in die FRIEDA 23 und wird erweitert: Jonas Christiansen zeichnet hinein – live und vor Publikum.  

Von November 2017 bis zum Sommer 2021 hat das reisende Skizzenbuch zum Thema »Licht« viele IllustratorInnen besucht, wurde gefüllt, wieder verschickt, zwischendurch ausgestellt und ist dann wieder auf Reisen gegangen. Angeschoben hat das Projekt Claudia Burmeister, Kinderbuchillustratorin aus Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt 47 KünstlerInnen haben sich darin bereits verewigt.

Jonas Christiansen ist ehemaliger Vorstudent der Kunst.Schule.Rostock. Aktuell studiert er an der Bauhaus Universität Weimar. Mit seiner live-Aktion wird der Nachwuchskünstler Teil einer weltweiten Initiative, die einen jährlichen Schwerpunkt für die Wertschätzung des Lichts und seiner Rolle in Wissenschaft, Kultur und Kunst, Bildung und nachhaltiger Entwicklung setzen möchte. Die künstlerische Intervention wird ermöglicht von der Stadtwerke Rostock AG.

Am 16. Mai ab 16 Uhr im FRIEDA-Studio der FRIEDA 23. Der Eintritt ist frei. 

Kultursalon am 12. Mai: Gesprächsabend im Zukunftsladen Toitenwinkel

Am 12. Mai um 19 Uhr im Zukunftsladen Toitenwinkel

Die Akteure der FRIEDA 23 laden gemeinsam mit der Initiative STERN.macht.PLATZ am Donnerstag, 12. Mai 2022 ab 19 Uhr mit einem Kultursalon unter dem Titel “Freiräume im Stadtgebiet: Wie wirkt der Zukunftsladen in Toitenwinkel?” alle Interessierten ein, den Ort am Sternplatz kennenzulernen und über seine Wirkung im Stadtteil ins Gespräch zu kommen. 

Die Initiative STERN.macht.PLATZ hat 2020 die damals leerstehende Ladenfläche erobert und mit dem Zukunftsladen einen Freiraum für Begegnung, Eigeninitiative und Nachbarschaftshilfe, kulturelle Bildung, Information und Kultur mitten in Toitenwinkel geschaffen. Mit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine ist der Laden über Nacht zum Ankunftsort für Geflüchtete und zentraler Vernetzungspunkt für Helfer*innen aus dem Stadtteil geworden. 

Die Arbeit im Zukunftsladen wird unter anderem durch die Hansestadt Rostock und mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert sowie von der Stadtwerke Rostock AG unterstützt. Der Zukunftsladen befindet sich in der Albert-Schweitzer-Straße 24 in Rostock-Toitenwinkel. 


Ausstellungen „Familie schaffen wir nur gemeinsam“ und „Erblühe, Ukraine!“ in der FRIEDA 23

In der Zeit vom 16. März bis 14. April sind im Foyer der FRIEDA 23 die Ausstellungen „Familie schaffen wir nur gemeinsam“  und „Erblühe, Ukraine!“ zu sehen.

„Familie schaffen wir nur gemeinsam“ wurde entwickelt vom Pflege-Familien-Zentrum (PFZ) der Caritas Rostock. Die Ausstellung erzählt von Pflegekindern und ihren Familien. Indem sie die Wahrnehmungen der verschiedenen Mitglieder einer solchen, besonderen „Patchwork-Familie“ nebeneinander präsentiert, möchte die Ausstellung ihre Besucher*innen für deren Lebenssituationen und Bedürfnisse sensibilisieren. Mit emotionalen Bildern und Zitaten spricht sie dabei nicht nur Menschen an, die sich vorstellen könnten, selbst ein Pflegekind in die Familie aufzunehmen.

„Erblühe, Ukraine!“ zeigt Bilder, die Kinder der Kinderkunstschule Nr. 2 in Odessa anlässlich des 30. Jahrestags der Unabhängigkeit der Ukraine am 24. August 2021 gemalt haben. Die 20 Bilder von Kindern im Alter zwischen 8 und 14 Jahren hat das Deutsch-Ukrainische Kulturzentrum Rostock bereits im Oktober 2021 in unsere Stadt geholt. Sie wurden bereits im Rahmen der Multikulturellen Woche gezeigt.

Die Vertreter*innen des PFZ der Caritas Rostock und des Deutsch-Ukrainischen Kulturzentrums sind dankbar für die Möglichkeit, beiden Ausstellungen zur gleichen Zeit in der FRIEDA 23 Raum geben zu können. „Wir finden das einhellig eine sehr schöne und in diesen Tagen wichtige Idee.“, sagt Kristina Koebe für das Team des Pflege-Familien-Zentrums.